SPD-Arbeitskreis „Stadtentwicklung“ trifft sich mit Werbegemeinschaft helmstedt aktuell

_DSC0964„Wenn dieser bunte Strauß von Ideen zum Blühen gebracht wird, dann wird unsere Innenstadt in Helmstedt schöner und attraktiver werden.“ So bewertete Michael Gehrke, Sprecher des Arbeitskreises „Stadtentwicklung“ der Helmstedter SPD-Ratsfraktion die Ergebnisse des Treffens des Arbeitskreises mit Vorstandsmitgliedern der Werbegemeinschaft helmstedt aktuell.

Zu Beginn trug Petra Schadebrodt, Vorsitzende von helmstedt aktuell, die Planungen von neuen Aktivitäten für das kommende Jahr vor. Ein fulminanter „Kaufrausch im Kaufhaus“ am ersten Sonntag im April soll die Innenstadt zum Treffpunkt und belebten Tummelplatz werden lassen. Am Ende der Sommerferien wird wieder das Open-Air-Kino auf dem Marktplatz die Besucher zum Schwärmen bringen. Der Ausbau von W-Lan in der Innenstadt sowie eine neue Online-Plattform für den Helmstedter Handel sollen zeigen, dass das Internet nicht nur Konkurrent, sondern auch Partner des Handels sein kann. Eine intelligente Imagekampagne („Kleine Stadt – Großes Flair“) soll diese Aktivitäten begleiten und verstärken.

Diese Planungen stießen beim SPD-Arbeitskreis auf großes Interesse und Zustimmung. Uwe Strümpel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion gab ein klares Bekenntnis zur Innenstadt ab. „Unsere Innenstadt ist der SPD ans Herz gewachsen.“ Die Neugestaltung des Marktplatzes sowie die Einführung der Park-Card seien SPD-Initiativen gewesen, die zu einer postiven Entwicklung beigetragen hätten. Jetzt müsse es an die Umsetzung des Konzeptes „Kaufhaus Innenstadt“ gehen, das von Michael Gehrke in seinen Grundzügen erläutert wurde.

Beklagt wurde der wenig attraktive Blumenschmuck auf dem Marktplatz. Eine blühende und bunte Innenstadt würde das zufriedene Verweilen in der „guten Stube“ Helmstedts noch attraktiver machen, war sich der Arbeitskreis der SPD-Ratsfraktion einig.

Ein weiteres Thema war das Fehlen eines wirksamen Leerstandsmanagements. Zu hohe Mieten und mangelndes Interesse der Immobilienbesitzer würden zu den Leerständen beitragen, die allerdings im Vergleich zu anderen Städten immer noch „überschaubar“ seien. Ohne eine aktive Mithilfe der Stadtverwaltung sei dieser Missstand allerdings nicht zu beheben.

„Eine positive Entwicklung der Innenstadt geht nur miteinander, Politik und Verwaltung können dabei durch ihre Hilfe einen wesentlichen Beitrag leisten“, so helmstedt aktuell Vorstandsmitglied Uwe Velensek in seinem Schlusswort.

Die Innenstadt zum Blühen bringen