Um die Zukunft des Waldbades Birkerteich zu sichern, bringt die SPD-Ratsfraktion als neue Idee eine Kombinations-Lösung ins Gespräch: Im südlich an das Bad angrenzenden Waldstück kann von einem privaten Investor ein Kletterwald errichtet werden, der dann mit einem ehrenamtlich arbeitenden Betreiberverein des Waldbades zusammenarbeitet.

Wenn es nach der SPD geht, wird man sich hier künftig durch die Wipfel schwingen können.

Die Idee von kommerziell betriebenen Hochseilgärten hat – so die SPD –  in den letzten Jahren großen Zulauf erfahren und man kann davon ausgehen, dass das Gelände am „Waldbad“ aufgrund seiner einzigartigen Lage in Kombination mit einem Badebetrieb für einen möglichen Investor von großem Interesse ist. Dieser Investor muss dann verpflichtet werden, einen zu gründenden Betreiberverein beim Unterhalt des Bades zu unterstützen. Die unglaublich aktive und ideenreiche Arbeit des Fördervereins für das Waldbad Birkerteich bietet hierfür bereits eine großartige Voraussetzung.

Mit dieser Lösung ist allen geholfen: Der Erhalt des Waldbades wäre damit gesichert, der Betreiber des Kletterparks könnte das Bad mit Sprungturm, Infrastruktur und Cafeteria in seine Aktivitäten einbeziehen und Helmstedt wäre um eine weitere attraktive Freizeiteinrichtung insbesondere für Jugendliche reicher.

Nach Auffassung der SPD-Ratsfraktion soll daher die Stadtverwaltung prüfen, ob sich unter den gegebenen Bedingungen ein Betreiber für einen Kletterwald am Waldbad finden lässt.

Zum Hintergrund: Im Zuge der beschlossenen Fusion mit Nord-Elm hat sich die Stadt Helmstedt verpflichtet, dass der Betrieb des Waldbad Birkerteich durch die Stadt Helmstedt nur noch bis zur Saison 2018 erfolgt. Wörtlich heißt es im einmütig vom Rat der Stadt Helmstedt beschlossenen „Zukunftsvertrag“: „Ab 2019 wird das Bad an einen Dritten abgegeben oder geschlossen.“

Klettergarten für das Waldbad?