Unsere historische Innenstadt ist die Visitenkarte unserer Stadt; sie steht für das Profil unserer Stadt und ihrer Region. In ihr kristallisiert sich Heimat. Eine vitale und baulich ansprechende Innenstadt ist ein immens wichtiger Standortfaktor. Dabei geht es heute nicht mehr nur um den Handel. Es geht auch um Aufenthaltsqualität, Erlebnis­vielfalt, Wohnen, Freizeit, Kultur. All dies muss gefördert werden, will man eine attraktive Innenstadt. Dennoch gilt: Ohne einen funktionierenden Handel gibt es keine Innenstadt als gesellschaftliches Zentrum unserer Stadt.

Die SPD will daher eine integrierte Stadtentwicklungspolitik, um ein ökonomisch tragfähiges und vielfältiges Einzelhandelsangebot mit Angebots- und Erlebnisvielfalt in der Innenstadt zu sichern und – wo möglich – zu stärken.

Wir wollen, dass Menschen nicht nur zum Einkaufen oder zum Flanieren in die Innenstadt kommen, sondern auch dort wohnen. So unterstützen wir auch den Plan der Kreiswohnungsbaugesellschaft, Schuhstraße und Kybitzstraße zu einem attraktiven Wohnbereich umzugestalten.

Die SPD hat in ihrem Konzept „Kaufhaus Innenstadt“ ein Bündel von Ideen zusammengefasst, wie durch ein Kooperation die Vielfalt, der Service und die Preisattraktivität des Innenstadthandels gesteigert werden können.

 

Das haben wir erreicht:
  • Die SPD Fraktion hat in den vergangenen Jahren als größte Fraktion im Helmstedter Rat wichtige Beschlüsse initiiert oder mitgetragen. Nahezu alle Straßen in der Innenstadt wurden saniert, wobei die Stadt Helmstedt  nur ein Drittel  der Kosten zur finanzieren hatte. Der Rest wurde in den Sanierungsgebieten Holzberg-St. Stephani und Nordöstliche Innenstadt von Land und Bund getragen (auch: Sanierung Lindenplatz).
  • Der „Schandfleck“ an der Magdeburger Straße (gegenüber Einmündung Langer Wall) wird endlich beseitigt werden. Der Eigentümer will an dieser Stelle vier neue Reihenhäuser errichten. Die Stadt bezuschusst den Abriss der verfallenen Gebäude.
  • Nach vielen Jahren ist es uns endlich mit Hilfe einer Ausnahmegenehmigung des Wirtschaftsministers gelungen, die SPD-Idee einer Park Card zu verwirklichen Diese Park-Card ist eine „Flat-Rate“ fürs Parken in der Innenstadt und macht es einfacher und preiswerter. Sie gibt es in der näheren Umgebung nur bei uns und ist somit ein positives Alleinstellungsmerkmal für unsere Stadt.
  • Unser Konzept „Kaufhaus Innenstadt“ ist vom zuständigen Ausschuss beschlossen worden. Es wird auch von der Werbegemeinschaft helmstedt aktuell befürwortet.
Das wollen wir erreichen:
  • Wir wollen die personellen, organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen schaffen, dass das SPD-Konzept „Kaufhaus Innenstadt“ verwirklicht werden kann. Dazu gehört auch eine Online-Plattform für den innerstädtischen Handel. Dies wäre auch ein Projekt,. das gemeinsam mit den Städten Königslutter und Schöningen realisiert werden könnte. Wir wollen ein Einzelhandelskonzept mit baurechtlicher Festschreibung zur Weiterentwicklung des Handels in der Stadt und zur Stärkung unserer Innenstadt. Um den Leerständen entgegen zu wirken, brauchen wir ein aktives Leerstandsmanagement.
  • Wir wollen die Innenstadt noch stärker beleben. Dafür haben wir auch Mittel im Haushalt bereit gestellt. Das gilt auch für den Marktplatz, der auf Initiative der SPD erfolgreich verkehrsberuhigt wurde. Hier könnten z.B. ein schönerer Blumenschmuck oder auch gemeinsame Aktionen der Gastronomen (z.B. Weinfest, „Italienische Woche“) für noch mehr Belebung sorgen. Brachen und Baulücken in der Stadt sollen durch private oder öffentliche Begrünung aufgewertet werden.
  • Wir wollen den Wochenmarkt in Helmstedt stärken; er ist er ein wichtiger Anziehungspunkt in der Stadt. Dazu wollen wir den Wochenmarkt mittwochs versuchsweise auf den Marktplatz verlegen, um sowohl den Wochenmarkt als auch den Marktplatz noch interessanter zu machen.
  • Wir werden uns dafür einsetzen, dass die günstige Situation von Finanzmärkten und Fördermöglichkeiten genutzt wird, um stadtbildprägende Denkmale zu sanieren. In den nächsten 5 Jahren sollen mindestens 5 weitere Gebäude saniert werden. Dafür sollen auch Finanzmittel aus der von der SPD initiierten Stiftung Denkmalschutz eingesetzt werden.

Jungen Familien sollen zusätzliche Anreize zum Wohnen in der Innenstadt geboten werden: in den ersten 3 Jahren soll eine 50 prozentige Ermäßigung auf die Nutzung der städtischen Einrichtungen Julius-Bad, Waldbad Birkerteich, Stadtbücherei und Theater gegeben werden.

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