Helmstedt ist ein lebenswerter Ort für junge Familien und bietet für das Aufwachsen von Kindern eine ideale Umgebung. Den Zuzug junger Familien will die SPD Helmstedt mit gezielten Maßnahmen fördern.

Auch auf Initiative der Helmstedter Sozialdemokraten sind im Bereich der Kinderbetreuung in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht worden: Die Zuschüsse für Kindertagesstätten  haben sich in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht (2006: 1 Mio. €, 2016: rund 2,85 Mio. €). Die Zahl der Krippenplätze stieg von 87 (2011) auf 129 (2016). Allein im Jahre 2014 wurden 82 Kindergarten-Ganztagsplätze geschaffen. Weder bei den Kindergärten noch bei den Krippenplätzen gibt es Wartezeiten; es sind für alle Kinder Plätze frei.

Neu ist das Bemühen um flexible Betreuungszeiten: Der Kindergarten St. Stephani nimmt Teil am Programm KitaPlus der Ministerinnen Schwesig und Nahles, das sich zum Ziel setzt, Alleinerziehenden und Schichtarbeiter/innen spezielle Betreuungsangebote zur Vereinbarkeit von Fami­lie und Beruf zu schaffen. Die Stadt unterstützt das Modell, das eine Erweiterung des Frühdienstes auf 06:00 Uhr und des Spätdienstes auf 18:00 Uhr vorsieht.

Die Schließung der Grundschule Ostendorf wurde von der Verwaltung wegen des Rückgangs der Schülerzahlen und der Sparbemühungen vorgeschlagen und von der großen Mehrheit der SPD-Fraktion wie auch von CDU, Grünen und FDP beschlossen. Die Ludgerischule wird in die freiwerdenden Räume umziehen, handelt es sich dabei doch um das modernste Gebäude einer Grundschule in Helmstedt. Klar ist auch, dass die Sprachheilklassen aus der Lessingschule in Etappen in die Ludgerischule umziehen werden. Möglichkeiten, die restlichen frei werdenden Gebäudeteile zu nutzen, werden noch geprüft.

Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass der Schulstandort Ludgeri für möglichst viele Schüler erhalten bleibt. Sie wird außerdem genau verfolgen, ob und wie die vom Bürgermeister versprochenen jährlichen Einsparungen  von mindestens 60.000 € durch die Schulschließung erreicht werden.

 

Das haben wir erreicht:
  • Wir haben uns in den vergangenen Jahren erfolgreich für einen massiven quantitativen und vor allem auch qualitativen Ausbau der Kinderbetreuung eingesetzt; dabei haben sich die Zuschüsse für Kindertagesstätten in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht.
Das wollen wir erreichen:
  • Wir wollen den Zuzug junger Familien mit gezielten Maßnahmen fördern. Dazu gehören z.B. Förderung des Wohnens in der Innenstadt, z.B. durch Rabattaktionen für die Nutzung städtischer Angebote; Ausweisung von Bauland (viele neue Bauplätze bei Emmerstedt, neue Bauplätze südöstlich vom Friedhof Magdeburger Tor: zwischen Friedhof und Gewerbegebiet); attraktive Umnutzung älterer Viertel für junge Familien (z.B. Ziegelberg, Elzweg, Glockberg).
  • Wir versprechen auch weiterhin ein bedarfsgerechtes Angebot von Kindergarten- und Krippenplätzen. Einen besonderen Wert werden wir auf den Ausbau flexibler Betreuungszeiten legen, um z.B. auch eine gesicherte Betreuung der Kinder von Schichtarbeitern zu gewährleisten.
  • Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Schulstandort Ludgeri für möglichst viele Schüler erhalten bleibt, wobei die künftige Entwicklung der Grundschule Ludgeri zunächst allein vom Votum der Eltern abhängt.
  • Wir werden uns bemühen, dass die Kooperation zwischen den Grundschulen weiter verbessert wird, um so eine optimale Mindeststärke für die neu einzurichtenden 1. Klassen zu erreichen. Anzustreben ist dabei eine Zweizügigkeit in allen Grundschulen.
  • Bei der Diskussion der Schuleinzugsbereiche für unsere Grundschulen wollen wir eine flexible, variable Lösung, die kurze Schulwege und die Bildung möglichst kleiner Klassen unter weitestgehender Berücksichtigung des Elternwillens ermöglicht. Eine solche Lösung ist möglich, wenn die Kooperation zwischen den Grundschulen verbessert wird.

 

 

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