In Helmstedt sowie seinen Ortsteilen Emmerstedt und Barmke ist es möglich, im Grünen zu wohnen und trotzdem Bildungseinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Theater, Kultur und verschiedene Sportstätten in kurzer Entfernung zu erreichen. In Helmstedt haben junge Familien die Möglichkeit, zu moderaten Preisen zu bauen und hier ihre Heimat zu finden. Wir wollen, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger dies genau so sehen und gern in Helmstedt leben und wohnen wollen. Um das zu erreichen, stellen sich zwei Aufgaben:

Zum Einen muss – ganz traditionell – attraktives Bauland neu erschlossen werden. Dazu gibt es zur Zeit mehrere Gebiete:

  • Ziegelberg Süd in der Kernstadt: insgesamt 74 Baugrundstücke, davon 55 schon verkauft.
  • Im Rottlande II: Ab Herbst 2016 stehen in Emmerstedt 16 neue Baugrundstücke, weitere sind möglich.
  • Dorfbreite III in Barmke: 14 Baugrundstücke, im Mai 2016 bereits drei verkauft.
  • Ein weiteres mögliches Baugebiet liegt zwischen Friedhof St. Stephani bis und Magdeburger Berg.

Zum Anderen muss sich Stadtentwicklungspolitik auch darauf einstellen, dass sich in den „alten“ Neubaugebieten wie  Ziegelberg, Elzweg, Glockberg oder Tangermühlenwegviertel ein Strukturwandel vollzieht: Die Kinder sind ausgezogen, viele aus der Elterngeneration werden sich umstellen. In diesen Gebieten müssen maßvolle Anpassungs­möglichkeiten für eine erweiterte Nutzung ermöglicht werden, damit die Attraktivität des Gebietes insgesamt gewährleistet bleibt. Das könnten Anbauten sein, z.B. für Büroraum, Kinder-, Betreuer- oder Gästezimmer.

Wir werden also zwar auch in Zukunft behutsam neues Bauland anbieten müssen, weil hier ein Bedarf besteht. Andererseits müssen wir aber auch die „alten“ Neubaugebiete attraktiv erhalten und zusätzlich neuen, attraktiven Wohnraum in der Innenstadt zur Verfügung stellen, damit der Flächenverbrauch minimiert wird.

 

Das haben wir erreicht:
  • Mit den aktuellen Baugebieten in Helmstedt, Emmerstedt und Barmke sind wir gut aufgestellt; so gelingt es, erfolgreich gegen den Einwohnerrückgang anzukämpfen. Damit setzen wir ein deutliches Signal für die Weiterentwicklung unserer Stadt.
  • Die mit Bundesmitteln geförderte Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes hat bereits zu nennenswerten Einsparungen beim Energieverbrauch städtischer Einrichtungen geführt.
Das wollen wir erreichen:
  • Wir setzen auf Einwohnerzuwachs, da in Zukunft nur große Gemeinden handlungsfähig bleiben. Wir wollen neue Baugebiete entwickeln, Lücken bebauen und den Wandel im Bestand unterstützen. Dazu gehören auch mehr Online-Information über das Angebot von Wohn- und Eigentumswohnungen/-häusern und Bauland.
  • Die Vernachlässigung der Erhaltung einer Straße darf nicht zu Lasten der Bürger gehen. Die Stadt Helmstedt muss ein effizientes Straßenerhaltungsmanagement einrichten, um die Lebensdauer von Straßen zu verbessern und deren Substanz zu erhalten. Die ordentliche Unterhaltung einer Straße obliegt der Stadt.
  • Es ist zu prüfen, inwieweit bei der Straßensanierung statt einmaliger Beiträge nur der direkten Anlieger andere Lösungen machbar sind wie z.B. eine Umlageverfahren innerhalb eines Abrechnungsgebietes.
  • Mit dem Bahnhof haben wir die große Chance, das Eingangsportal zu unserer Stadt, durch das täglich viele Hunderte von Besuchern und Helmstedter Bürger gehen, noch stärker aufzuwerten. Die SPD wird eine kreative Lösung anstreben, die attraktiv, nachhaltig und wirtschaftlich ist.
  • Wir werden darauf hinwirken, dass der hohe Zuschussbedarf der KVG transparent und überprüfbar gemacht wird.
  • Wir werden weitere Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept fördern, die zu weniger Energieverbrauch, weniger CO2-Emissionen und zu mehr Einsparungen führen.
  • Wir werden weitere Maßnahmen zum Ausbau öffentlicher und privater Infrastruktur bei der E-Mobilität fördern wie die Einrichtung von Ladestationen und die Berücksichtigung z.B. von Ladepunkten und Abstellmöglichkeiten für E-Fahrzeuge in Bebauungsplänen.

Wir unterstützen das Projekt „Fahrradfreundliches Helmstedt (FFHE)“ unter inhaltlicher Federführung der Gruppe Agenda 21, das die Attraktivität für das Radfahren in der Stadt deutlich verbessern soll.

 

 

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